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Zwei Mal 42.: Speed-Star Vincent Kriechmayr nimmt die KriechspurAktualisiert24. Nov. 21:36

Zwei Mal 42.: Speed-Star Vincent Kriechmayr nimmt die Kriechspur

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Der Doppelweltmeister fuhr im Training für die erste Saisonabfahrt in Lake Louise hinterher. Max Franz zeigte mit Rang 1 und Rang 3 auf. Man könnte jetzt natürlich die Alarmglocken schrillen lassen. Nach dem Motto: Hilfe, der Doppelweltmeister in Abfahrt und Super-G ist vor dem ersten Saisonrennen nicht gut in Schuss und nur ein Schatten seiner selbst. Aber mittlerweile kennt man Vincent Kriechmayr ja und weiß, wie er tickt und was ihm wichtig ist: Und Trainingsbestzeiten gehören definitiv nicht dazu. Das hat sich der 30-Jährige von Beat Feuz abgeschaut, der im Training auch nie die Karten aufdeckt, um dann regelmäßig im Rennen  der Konkurrenz um die Ohren zu fahren. Vier kleine Kristallkugeln für den Sieg im Abfahrtsweltcup sind Beleg dafür, dass der Schweizer mit seiner Strategie bislang nicht schlecht gefahren ist.      Über all die Jahre, die er nun im Weltcup unterwegs ist, hat sich Vincent Kriechmayr mehr und mehr Beat Feuz angenähert. Rein sportlich, denn der Oberösterreicher ist mittlerweile wie der Schweizer ein Weltmeister seines Faches, aber auch bei der Herangehensweise. Drückte Kriechmayr in seinem Übereifer früher noch in jedem Abfahrtstraining bedingungslos aufs Gas und wirkte beunruhigt, wenn jemand deutlich schneller war als er, so hat er sich mittlerweile eine gewisse Gelassenheit angeeignet. Nach der Devise: Sollen sich die anderen doch im Training verausgaben, ich bin dann zur Stelle, wenn's wirklich entscheidend ist. Deswegen sorgen die zwei Trainingsläufe für die erste Saisonabfahrt in Lake Louise (Freitag, 20 Uhr) weder bei Kriechmayr noch bei seinen Trainern für schlaflose Nächte. Auch wenn der Doppelweltmeister jeweils nur in der Rubrik "unter ferner fuhren" zu finden war: Am Dienstag war Kriechmayr mit 2,69 Sekunden Rückstand nur auf Rang 42 gelandet, und auch am Mittwoch landete der 30-Jährige mit einem Rückstand von 2,63 Sekunden im geschlagenen Feld (42.). Selbst der große Bluffer Beat Feuz (+ 1,69) war deutlich schneller. "Wenn ich am Start stehe, dann weiß ich: Rufe ich meine Leistung ab, dann werde ich vorne dabei sein", sagt Vincent Kriechmayr, Österreichs Sportler des Jahres.
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