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Wie Marco Schwarz den Gesamt-Weltcup in Angriff nimmt24. Sep. 14:24

Wie Marco Schwarz den Gesamt-Weltcup in Angriff nimmt

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Im Riesentorlauf wächst sein Vertrauen, genauso wie die Lust auf den Super G. Der Kärntner sieht mehrere Anwärter auf den Weltcup. Nach seiner bisher erfolgreichsten Saison soll es für Marco Schwarz im Olympia-Winter noch ein bisschen besser laufen. So zumindest das Vorhaben des Kärntners, bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo mit Gold in der Kombination und Bronze im Riesenslalom ausgestattet. Dazu kam im Slalom der Gewinn zweier Rennen und der Spezialwertung. Der Torlauf bleibt das Prunkstück im Repertoire von Schwarz, doch im Riesenslalom und Super-G soll auch etwas weitergehen. Von WM-Rang drei im Riesentorlauf war sogar Schwarz selbst überrascht worden. Es habe ihm aber auch gezeigt, was möglich ist. "Geplant ist, dass da der nächste Schritt passiert", sagte der 26-Jährige am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien am Standort seines Sponsors UNIQA. Die Kooperation mit dem Unternehmen wurde bis 2023 verlängert. An bisher 20 Schneetagen sei viel in diese Disziplin investiert worden, u.a. Ende August in Saas-Fee. Aktuell wird auf heimischen Gletschern trainiert. Und da ging es in der vergangenen Woche in Sölden auch schon ein wenig in Richtung Wettkampfgefühl. "Wir haben die Chance gehabt, Rennen zu trainieren, das war sehr cool", erzählte Schwarz. "Jeder Tag bringt einem da weiter. Es ist doch ein sehr spezieller Hang, ein sehr langer Steilhang." Im normalen Trainingsalltag gebe es das sonst nicht so häufig. Das Vertrauen in den Riesentorlauf käme nun auch von jedem Tag mehr: "Ich muss nicht mehr solange überlegen, es schleift sich besser ein." Das Motto sei, schon im ersten Lauf zu attackieren, was im aus nur einem Heat bestehenden Super-G Grundbedingung für den Erfolg ist. In dieser Disziplin ist Schwarz durch seine starke WM-Vorstellung auf dem Weg zum Kombi-Titel noch mehr auf den Geschmack gekommen. "Ich würde schon diese Saison den ein oder anderen Super-G gerne mitnehmen", verriet der Zweite des Olympia-Teambewerbs 2018, schon mit bestimmen Rennen im Fokus. "Ich glaube, dass da ein bisschen etwas möglich ist."
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