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Schwere Unwetter: Mindestens 21 Tote bei Ultramarathon in China23. Mai. 10:46

Schwere Unwetter: Mindestens 21 Tote bei Ultramarathon in China

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von Hagel, Eisregen und Sturmböen überrascht, 1.200 Helfer waren im Einsatz. Mindestens 21 Teilnehmer eines Bergmarathons im Nordwesten Chinas sind bei extremem Unwetter ums Leben gekommen. Acht weitere Teilnehmer des Ultramarathons in der Touristenattraktion des Steinwalds am Gelben Fluss in Baiyin wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht, wie chinesische Staatsmedien am Sonntag berichteten. Über 100 Kilometer führte der Marathon in der Provinz Gansu am Samstag über Berge durch unwegsames Gelände. Die 172 Teilnehmer erlebten aber etwa 20 bis 30 Kilometer nach dem Start einen schweren Wetterumschwung mit Eisregen, Hagel und Sturmböen. Die Temperaturen sanken innerhalb kürzester Zeit drastisch. Der Sturm habe selbst wärmende Decken aus mitgeführter Notfallausrüstung der teils nur in Shorts und T-Shirts bekleideten Läufer einfach weggeweht, berichteten Staatsmedien. Viele Läufer verirrten sich in dem steilen Gelände, brachen unterkühlt und entkräftet zusammen. Über Handy riefen Teilnehmer verzweifelt um Hilfe. "Kommt in die Berge, um die Leute zu retten", schrieb einer in einer Textnachricht. "Zu viele frieren und haben sich verlaufen."
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