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Red-Bull-Triathlon: Salzburg-Star Szoboszlai zieht nach LeipzigAktualisiert17. Dez. 2020, 15:58

Red-Bull-Triathlon: Salzburg-Star Szoboszlai zieht nach Leipzig

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Liefering, Salzburg, Leipzig: Der 20-jährige Ungar ist der nächste Spieler, der diesen Karrrierweg absolviert. Das ist nun fix. Die Übersiedlung eines Fußballers von Salzburg wiederholt sich immer wieder, ist deshalb mäßig überraschend, aber trotzdem ein Aufreger. Dominik Szoboszlai ist also der 18. Spieler, der diesen Karriere-Weg eingeschlagen hat. Der erste war Roman Wallner vor acht Jahren. Damals war Leipzig deutscher Viertligist. Mittlerweile ist der Red-Bull-Klub Semifinalist in der Champions League. Der ungarische Teamspieler wurde im Herbst an der internationalen Transfergerüchtebörse ziemlich gehypt. Real-Madrid-Trainer Zinedine Zidane soll ihn gar angerufen, Milan und Arsenal  Interesse angemeldet haben. Und auch Bayern München wurde mit ihm in Verbindung gebracht. Nun hat er bei Leipzig einen Fünf-Jahresvertrag unterschrieben. Sonst wurden wie gehabt keine Details  bekannt gegeben. Dass Szoboszlai eine Ausstiegsklausel in seinem Salzburg-Vertrag hatte, wurde offiziell bestätigt. Gebraucht hätte er die freilich nicht. Will Leipzig einen Salzburger und will der Spieler auch nach Leipzig, wird ein Umzug über die Bühne gehen. Vorbei sind auch die Zeiten, als Salzburger Trainer öffentlich aufmuckten. Adi Hütter hatte 2015 hingeworfen, nachdem einige seiner Leistungsträger nach Leipzig gezogen waren, Oscar Garcia 2016 sich beschwert („Wir haben jetzt Liefering A und Liefering B“), als der Brasilianer Bernardo kurz vor Schluss der Transferzeit abgewandert war. Nach dem Spanier wurden in Salzburg nur mehr Trainer mit Stallgeruch installiert. Marco Rose war jahrelang im Nachwuchs tätig, Jesse Marsch in New York und Leipzig. Zuletzt outete sich der US-Amerikaner öffentlich gar als Leipzig-Fan. Für Szoboszlai ist RasenBallsport natürlich der nächste logische Schritt in seiner sportlichen Karriere. Leipzig und Salzburg spielen einen sehr ähnlichen Fußball, eine neue Sprache muss er auch nicht lernen. Und auch wenn er seine Salzburger Trainingssachen nicht ausziehen würde, auffallen würde er in Leipzig wohl nicht. Die Corporate Identity ist ja praktisch ident. Die Führungsebene musste hingegen komplett getrennt werden - auf Druck der UEFA. Salzburg und Leipzig hätten sonst nicht zeitgleich im Europacup spielen dürfen. Die Deutschen gehören offiziell weiterhin zum Red-Bull-Fußball-Imperium, während der Fuschler Getränkehersteller in Salzburg pro forma nur mehr als Sponsor firmiert.
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