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ORF und ServusTV übertragen Formel 1-GP erstmals gleichzeitig2. Jul. 10:28

ORF und ServusTV übertragen Formel 1-GP erstmals gleichzeitig

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Beide Sender setzen den Großen Preis von Österreich gleichzeitig in Szene und wollen "sportlich" miteinander umgehen. Am kommenden Wochenende werden erstmals zwei heimische Fernsehsender gleichzeitig den Formel 1-GP von Österreich in Szene setzen. Dabei wollen ServusTV als Rechteinhaber und der ORF als Sublizenznehmer "sportlich" miteinander umgehen, wie sie der APA mitteilten. Von Interesse ist abseits der sportlichen Entscheidung nämlich, welchem Sender die Mehrheit der Zusehenden ihr Vertrauen schenkt. In der bisherigen Formel-1-Saison wechselten sich der Salzburger Privatsender und ORF 1 mit der Übertragung der Rennen ab. Dabei zeigten sich keine markanten Unterschiede hinsichtlich der Reichweiten sowie der Marktanteile. Für den direkten Vergleich an diesem Wochenende werfen sich die beiden Sender jedenfalls gehörig ins Zeug. "Wir gehen sportlich mit der Situation um und unternehmen alles, um dem Zuschauer ein Topprodukt Marke ServusTV abzuliefern - unterhaltsam, informativ, abwechslungsreich und in bewährter ServusTV-Qualität", hielt Christian Nehiba, Bereichsleiter Sport bei ServusTV, fest. Es sei "selbstverständlich" in Spielberg Seite an Seite mit dem ORF zu arbeiten. Denn: "Am Ende des Tages profitiert vor allem der Formel-1-Fan, der aus zwei attraktiven Angeboten wählen kann", meinte Nehiba. Der Privatsender berichtet rund 20 Stunden live. Am Programm stehen Gespräche mit Lewis Hamilton, Bernie Ecclestone, Sebastian Vettel oder auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der gemeinsam mit ServusTV-Experte Mathias Lauda ein gemeinsames Frühstück einnehmen wird. Auch der ORF will von 2. bis 4. Juli insgesamt 20 Stunden live berichten. Interviewzusagen gingen unter anderen von Lewis Hamilton, Valtteri Bottas, Toto Wolff, Mick Schumacher und Sebastian Vettel ein. Man nimmt die Konkurrenzsituation "sportlich" und setze auf die Erfahrung jahrzehntelanger GP-Berichterstattung, Innovationen wie das heuer gestartete "Formel 1 Motorhome" sowie auf die Einzigartigkeit des Formel-1-Duos Ernst Hausleitner und Alexander Wurz, teilte der ORF der APA mit. Synergien sieht man etwa in Bezug auf das gegenseitige Anbieten von Gästen und Interviewpartnern oder auch der zur Verfügungsstellung von Leitungen gegeben. Welcher der Sender zuerst ein Siegerinterview erhält, müssen sie sich nicht untereinander ausmachen. Die Koordination unterliege einem strikten Reglement des Formula One Mangements (FOM), wie beide Sender erklärten.
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