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28. Mär. 9:31

"Nicht realisierbar": ÖFB-Präsident gegen Boykott der Katar-WM

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Leo Windtner bezeichnete die Proteste zwar als "absolut legitim", distanzierte sich aber von Boykottaufrufen. Mit dem Beginn der Qualifikation für die Fußball-WM in Katar ist auch die Menschenrechtssituation im Austragungsland der Endrunde 2022 wieder in den Fokus gerückt. Bisher gab es wegen der Menschenrechtsverletzungen öffentlichkeitswirksame Proteste der Nationalmannschaften von Deutschland, Norwegen und der Niederlande. Beim ÖFB hält man sich mit derartigen Aktionen zumindest vorerst zurück. Verbandschef Leo Windtner bezeichnete gegenüber der APA die Proteste als "absolut legitim", distanzierte sich aber von Boykottaufrufen, wie sie vor allem aus Norwegen zu hören sind. "Ein Boykott wird nicht realisierbar sein, und damit würde man die Situation auch nicht verbessern", erklärte der Oberösterreicher. Änderungen zum Positiven könnte die mediale Aufmerksamkeit bewirken, die Katar in den kommenden Monaten zuteilwerden wird. "Wenn das Land im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit steht, ist damit auch wahrscheinlich eine weit größere Möglichkeit der Kontrolle der Menschenrechte gegeben, als wenn man die Scheinwerfer ausblenden würde", sagte Windtner.
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