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LASK-Umbruch: Corona-Krise mit Langzeitfolgen in Linz10. Jul. 18:03

LASK-Umbruch: Corona-Krise mit Langzeitfolgen in Linz

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Nach dem Absturz auf Platz 4 brodelt es bei den Linzern. Trainer Ismael steht vor dem Aus. Zukunft des Stadion-Managers ist offen. Gebrodelt hat es seit dem 14. Mai. An diesem Tag wurde der LASK überführt, verbotene Corona-Trainings (mit dem gesamten Team und dem damals untersagten Körperkontakt) durchgeführt zu haben. Trainer Valerien Ismael und Vizepräsident Jürgen Werner als sportliches Mastermind schlüpften ins Büßerhemd und entschuldigten sich. Präsident Siegmund Gruber gab den Überraschten, bestätigte aber, dass ein Trainingslager im Corona-liberalen Schweden angedacht wurde. Die Bundesliga verpasste dem damaligen Tabellenführer sechs Strafpunkte, am Ende waren es vier – und auch nur Tabellenplatz vier. Damit war der Deckel nicht mehr auf dem Druckkochtopf zu halten. In mehreren Aussprachen wurde versucht, angestaute Emotionen und Enttäuschungen aufzuarbeiten. Vergebens. Sowohl in der Klubspitze, als auch im Trainerteam sind tiefe Risse entstanden. In der Mannschaft ist die bis Februar präsentierte Einigkeit verloren gegangen. Die Corona-Krise hat in Linz Langzeitfolgen. Laut KURIER-Informationen wurde Ismael Freitagmittag mitgeteilt, dass eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn mehr machen würde. Dabei hatte der Franzose nach dem 1:3 bei Rapid in Runde 31 noch „zu 100 Prozent versichert, beim LASK zu bleiben“. Vizepräsident Werner galt als Fürsprecher des Ex-Bayern-Verteidigers, der Vertrag des 44-Jährigen würde bis Sommer 2022 laufen.
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