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Kletter-Star Jakob Schubert: Die große Leere nach dem großen Erfolg21. Sep. 5:00

Kletter-Star Jakob Schubert: Die große Leere nach dem großen Erfolg

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Nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei Olympia fiel der Tiroler in ein Loch. Trotzdem geht er bei der WM in Moskau auf Medaillenjagd. Nach seinem Gipfelsturm bei den Olympischen Spielen in Tokio kam der Absturz und Jakob Schubert fiel in ein kleines Loch. Der Tiroler Kletterer hatte in den vergangenen eineinhalb Jahren so viel Energie und Zeit in sein großes Lebensziel investiert, dass er nach dem Gewinn der Bronzemedaille plötzlich nur mehr eine große Leere verspürte. „Man merkt, dass man eine lange Zeit alles aus seinem Körper herausgeholt hat“, erzählt der 30-Jährige. „Ich war nach den Spielen körperlich und mental sehr müde.“ Wochenlang hatte Jakob Schubert keine rechte Lust, seiner Leidenschaft nachzugehen. Er konnte sich nicht aufraffen, die Kletterhalle zu betreten, er sah keinen Sinn darin, in der Kraftkammer Kondition zu tanken, er tat sich schwer, neue Ziele zu definieren. „Der Körper hat mir recht deutlich signalisiert, dass er keinen Bock hat“, sagt Schubert. Unter anderen Voraussetzungen hätte der Tiroler die Wettkampfsaison nach den Olympischen Spielen wohl vorzeitig beendet, doch diese intensive Saison wartet noch mit der Weltmeisterschaft in Moskau auf und dort muss sich Schubert als dreifacher Champion und aktueller Olympiamedaillengewinner blicken lassen.
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