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Jürgen Werner trat als LASK-Vizepräsident zurückAktualisiert27. Mai. 18:30

Jürgen Werner trat als LASK-Vizepräsident zurück

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Gegen den Oberösterreicher wird von der Bundesliga ermittelt. Dieser ortet eine Medienkampagne und trat ab. Jürgen Werner ist nicht mehr Vizepräsident von Fußball-Bundesligist LASK. In einem Brief erklärte der Ex-Spieler, langjährig erfolgreiche Spielervermittler und Funktionär am Donnerstag, dass er „mit dem heutigen Tag“ zurücktrete. Vor dem Hintergrund von Untersuchungen der Liga-Organe gegen ihn bzw. gegen den LASK machte der 59-Jährige Vorverurteilungen und eine „aktuelle Medienkampagne“ für den Schritt verantwortlich. Diese würden seine „Belastungsgrenze“ übersteigen. „Die sich ständig wiederholenden Vorwürfe haben mich erschöpft. Meine Familie und ich erhalten Hassbotschaften und Drohungen von Menschen, die wir nicht einmal kennen“, schrieb Werner. „Die gezielten Vorwürfe, die seit Wochen gegen mich in Boulevardmedien platziert werden, sind falsch bzw. völlig aus dem Zusammenhang gerissen.“ Wie das Magazin „News“ Ende April berichtete, soll der Oberösterreicher über eine Firmenbeteiligung mit den Transferrechten von LASK-Spielern Geschäfte gemacht und damit gegen FIFA-Regeln verstoßen haben. Werner, der früher Spielervermittler war und seit 2019 auf seine Rolle als LASK-Vizepräsident fokussiert ist, habe demnach diskrete Deals mit Transferrechten abgewickelt, und zwar mutmaßlich auch nach 2015, als diese von der FIFA und dem ÖFB längst ausdrücklich untersagt waren. Der Senat 5 der Bundesliga hat deswegen gegen den LASK in der Vorwoche ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Der Verein hat bis 1. Juni Zeit zur Stellungnahme sowie die Möglichkeit einer persönlichen Anhörung während der in der darauffolgenden Woche stattfindenden Sitzung. Am (gestrigen) Mittwoch eröffnete zudem der Senat 2, der Schlichtungs- und Kontrollausschuss, ein Verfahren, da Werner gegen das ÖFB-Reglement zur Arbeit mit Spielervermittlern verstoßen haben könnte. Die Frist für eine offizielle Stellungnahme läuft hier bis 9. Juni. Die möglichen Sanktionen sind derzeit weitgehend unbekannt.
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