Zurück Kurier Janko, Stranzl und Harnik: So würden Ex-Teamkicker den ÖFB gestalten
Suchen Rubriken 29. Nov.
Schließen
Anzeige
Janko, Stranzl und Harnik: So würden Ex-Teamkicker den ÖFB gestalten20. Sep. 5:00

Janko, Stranzl und Harnik: So würden Ex-Teamkicker den ÖFB gestalten

Kurier
Die Ex-ÖFB-Kicker fordern ein Ende der verstaubten Strukturen und regen eine klare Trennung von Profi- und Amateurfußball an. Der ÖFB und seine Struktur rund um die Gremien. Die Thematik gleicht einem Epos, dem immer wieder ein neues Kapitel hinzugefügt wird. Derzeit gewinnt es an Aktualität, weil mit Gerhard Milletich ein neuer designierter Präsident bestimmt wurde, in naher Zukunft könnte auch wieder das Prozedere der Teamchefbestellung zur Anwendung kommen. In der Vergangenheit war genau dieser Ablauf ein heftiger Kritikpunkt bei Teamspielern, die sogleich von manchen Landespräsidenten einen öffentlichen Rüffel erhielten. Damals wurde eine Reform für einen ÖFB gefordert, der den Erfordernissen des modernen Profifußballs gerecht werden sollte. Schon bei der Bestellung von Franco Foda wurde eine Sportkommission zu Rate gezogen, es wurden die Namen Herzog, Fink und Foda vorgeschlagen. Danach einigte man sich ÖFB-intern auf eine noch intensivere Herangehensweise, wie ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer bestätigt und sie auch Milletich in Zukunft anstrebt. Der Ablauf sieht vor, dass das Präsidium den Sportdirektor mit der Teamchefsuche beauftragen würde. Der Sportdirektor soll dabei die Sportkommission befragen, die paritätisch mit Experten aus ÖFB und Bundesliga besetzt wird. Milletich: "Wir wollen diese Fachkompetenz. Sportdirektor und Sportkommission sollen Vorschläge machen und eine Auswahl aufbereiten, wonach man abklären kann, ob man sich die Kandidaten auch leisten kann. Ich möchte, dass mehr Fachleute dabei mitwirken." Klingt gut. Der KURIER hat mit drei verdienstvollen Ex-Nationalteamspielern über den ÖFB gesprochen und um konstruktive Anregungen gebeten. Marc Janko, KURIER-Kolumnist und 70-facher Teamspieler, Martin Harnik (68 Spiele) und Martin Stranzl (56 Spiele). Was allen gemein ist: der österreichische Fußball liegt ihnen am Herzen, sie haben in starken europäischen Ligen den modernen Profi-Kick kennengelernt und wissen, worauf es ankommt, um erfolgreich zu sein. Unisono fordern sie eine strikte Trennung innerhalb des ÖFB zwischen Amateur- und Profifußball. „Die Landespräsidenten haben ihre Verdienste im Amateursport, was extrem wichtig ist. Diese Aufgaben darf und soll man ihnen auch nicht wegnehmen“, meint Janko. „Aber sie dürfen nicht im Profibereich mitreden.“ Allen voran beim A-Nationalteam und den dazu gehörigen Bereichen. „Dort herrschen andere Voraussetzungen, eine andere Dynamik. Alles andere wäre nicht mehr zeitgemäß. Da muss der ÖFB diesbezüglich in der Jetzt-Zeit ankommen.“
Mehr
 Gefällt mir Antworten
Anzeige

Kommentare

Noch keine Kommentare...
Nach oben

Datumseinstellungen

Heute ist Sonntag, 28. November 2021

+ 1 -
+ 1 -
+ 2016 -

Schließen

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies in unserer Cookie-Policy einverstanden.

Akzeptieren

Kurier

Schließen