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Federer und Djokovic in Paris in der dritten Runde3. Jun. 19:18

Federer und Djokovic in Paris in der dritten Runde

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Der Schweizer besiegte den Kroaten Marin Cilic mit 6:2, 2:6, 7:6 (7:4), 6:2. Der topgesetzte Novak Djokovic und Rekord-Grand-Slam-Sieger Roger Federer sind am Donnerstag bei den Tennis-French-Open in die dritte Runde eingezogen. Der Serbe Djokovic besiegte den Uruguayer Pablo Cuevas 6:3,6:2,6:4, der Schweizer Federer bewältigte die Herausforderung des Kroaten Marin Cilic mit 6:2,2:6,7:6(4),6:2. Die bei den Frauen Topgesetzte musste hingegen aufgeben, für die Australierin Ashleigh Barty ging es gegen die Polin Magda Linette bei 1:6:2:2 nicht mehr. Barty hatte 2019 in Roland Garros ihr erstes Major-Turnier gewonnen und den Event 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie ausgelassen. Die 25-Jährige hat eine Hüftverletzung, hatte aber auch Knöchelprobleme. Die als Nummer 4 gesetzte US-Amerikanerin Sofia Kenin wiederum besiegte ihre Landsfrau Hailey Baptiste mit 7:5,6:3. Letztere hatte die Vorarlbergerin Julia Grabher in Qualifikationsrunde drei nach 3:6,1:4-Rückstand besiegt und deren erste Major-Hauptfeld-Teilnahme verhindert. Djokovic schloss sein Match mit einem Ass ab. Er steht ohne Satzverlust in der Runde der letzten 32, in der er auf den Litauer Ricardas Berankis trifft. „Ich spiele gut, fühle mich großartig“, sagte Djokovic nach der Partie, in der er 31 Winner geschlagen hat. „Ich bin bereit, tief in dieses Turnier vorzudringen. Aber ich nehme es Match nach Match. Bisher war es von mir mit hoher Qualität.“ Federer wiederum bekommt es in seinem erst zweiten Turnier seit den Australian Open 2020 nun mit dem deutschen Dominik Koepfer zu tun. Gegen Cilic hatte der Eidgenosse vor allem im vorentscheidenden dritten Satz eine harte Bewährungsprobe zu überstehen, im zweiten Satz lieferte sich der 39-Jährige ein verbales Duell mit dem Stuhl-Schiedsrichter. Ein Break zum 3:1 im vierten Satz war letztlich entscheidend. Für eine Überraschung sorgte der 37-jährige Philipp Kohlschreiber. Der auf Platz 132 zurückgefallene, vom Österreicher Markus Hipfl betreute Deutsche gewann gegen den als Nummer 24 gesetzten russischen Australian-Open-Halbfinalisten Aslan Karazew 6:3,7:6(4),4:6,6:1. Für Günter Bresniks Schützling Gael Monfils musste sich hingegen dem Schweden Mikael Ymer 0:6,6:2,4:6,3:6 beugen. Neben Bresnik sah Monfils-Freundin Switolina zu, mit der sich der Franzose vor kurzem verlobt hat. Im Doppel besiegte der Vorarlberger Philipp Oswald mit dem Neuseeländer Marcus Daniell (16) in Runde eins Marton Fucsovics/Stefano Travaglia (HUN/ITA) 6:3,6:3, treffen nun auf Romain Arneodo/Benoit Paire (MON/FRA). Für den 40-jährigen Oliver Marach kam mit dem Pakistani Aisam-Ul-Haq Qureshi gegen Jamie Murray/Bruno Soares (GBR/BRA-7) in Runde zwei mit 5:7,1:6 das Aus. Es war Marachs letzter Auftritt in Roland Garros, der Wahl-Panamese beendet mit Jahresende seine Karriere.
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