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Eisschnelllauf-Star Herzog: Auf wackligen Beinen in die neue Saison10. Nov. 5:00

Eisschnelllauf-Star Herzog: Auf wackligen Beinen in die neue Saison

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Ein Bandscheibenvorfall warf die Sprint-Weltmeisterin von 2019 ziemlich aus der Bahn. Vor allem am Start hat die 26-Jährige Probleme Vanessa Herzog bewegt sich gerade auf ziemlich dünnem Eis. Vor dem Weltcupauftakt am Freitag in Tomaszów Mazowiecki (POL) wird die Sprint-Weltmeisterin des Jahres 2019 von Selbstzweifeln geplagt: Hält der Rücken? Was machen die Beine? Und spielt der Kopf mit? Ein Bandscheibenvorfall hat Vanessa Herzog im Sommer ordentlich aus der Bahn geworfen. Zu den körperlichen Problemen kam auch noch eine ernste allgemeine Verunsicherung, nachdem die 26-Jährige beim Training schwer auf die Hüfte gestürzt war, weil sie plötzlich ihre Beine nicht mehr richtig spürte. „Es ist eine wacklige Geschichte“, sagt Thomas Herzog, der Ehemann und Coach der Sprintspezialistin. Dabei schien zu Beginn der Vorbereitung alles perfekt zu laufen. Die Trainingsgemeinschaft mit den Polen, die die Einzelkämpferin Vanessa Herzog nach dem vergangenen Winter begonnen hatte, trug Früchte, die Optimierung der Lauftechnik – die Wahl-Kärntnerin nimmt aus aerodynamischen Gründen eine flachere Position ein – schlug sich in schnellen Rundenzeiten nieder. Doch die anhaltenden Rückenbeschwerden lassen den Optimismus für den Saisonauftakt in Polen schwinden. „Es wird darum gehen, dass wir einen vernünftigen Lauf ins Ziel bringen. Vor allem: Sicher ins Ziel bringen“, erklärt Thomas Herzog. Der Start ist aktuell noch das große Manko der zweifachen 500-Meter-Weltcupgesamtsiegerin. Die beleidigte Bandscheibe erlaubte es Vanessa Herzog zuletzt nicht, wie ihre Konkurrentinnen aus einer tiefen Position zu starten. „Deshalb verliert sie am Start schon eine halbe Sekunde“, weiß der Trainer. „Aber sie kann trotzdem eine schnelle Runde fahren.“ Auf Teufel komm raus wird Vanessa Herzog aber im Weltcup noch nicht laufen. „Wir legen in diesem Winter alles auf die Olympischen Spiele in Peking aus“, sagt Thomas Herzog.
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