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Corona-Wahnsinn bei Maccabi: Salzburgs Flug in den Lockdown21. Sep. 10:04

Corona-Wahnsinn bei Maccabi: Salzburgs Flug in den Lockdown

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Champions League: Trotz 13 Infizierter beim Play-off-Gegner soll am Dienstag in Tel Aviv gespielt werden. Es war schon Mitte vergangener Woche absehbar, dass rund um das Hinspiel im Champions-League-Play-off zwischen Maccabi Tel Aviv und Salzburg Chaos herrschen wird. Trotz des zweiten Lockdowns in Israel bestätigte die UEFA Tel Aviv als Austragungsort für die Partie am Dienstag. Schon zu diesem Zeitpunkt vermeldete Israels Meister mit Dan Glazer einen Spieler, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Dass es nicht bei dem einen Fall bleiben wird, war erwartbar und ist seit Sonntagabend Gewissheit. Insgesamt 12 weitere positive Getestete kamen dazu, darunter mit Dor Peretz, Avi Rikan, Daniel Peretz, Nick Blackman und Yonatan Cohen fünf Spieler der ersten Mannschaft. Trotzdem durfte Maccabi mit der Erlaubnis der Gesundheitsbehörden ein Training durchführen. Die Salzburger sind in der ganzen Angelegenheit nur Zuschauer. Die Verantwortlichen müssen Business as usual machen. "Es ist eine besondere Situation und eine eigenartige Situation. Wir haben mit den Jungs besprochen, dass wir nur das beeinflussen können, was in unserer Macht steht. Wir fliegen nach Tel Aviv und wollen morgen unbedingt einen Sieg einfahren. Alles, was rundherum passierte, möchten wir so gut wie möglich ausschalten", meinte Sportdirektor Christoph Freund am Salzburger Flughafen kurz vor dem Abflug nach Tel Aviv um 10.30 Uhr. Momentan geht man bei Red Bull also davon aus, dass das Hinspiel planmäßig am Dienstag  im gerade erst renovierten Bloomfield Stadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Maccabi muss laut UEFA-Regulativ ja nur 13 gesunde Feldspieler plus zwei gesunde Torhüter aufbieten, um antreten zu dürfen. Das wird sich wohl ausgehen, obwohl drei weitere Stammkräfte bei den Israelis verletzt sind, nachdem ja auch Nachwuchsspieler gemeldet und eingesetzt werden dürfen. Von den israelischen Behörden soll es momentan folgende Auflage geben: Die Spieler und der Betreuerstab müssen sich sowohl am Montag als auch am Spieltag noch einmal auf das Coronavirus testen lassen. Weitere Infizierte wären keine Überraschung.
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