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Corona-Gefahr in der Blase10. Jul. 5:00

Corona-Gefahr in der Blase

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Die Fußball-Profis sind die Versuchskaninchen für den Neustart im US-Sport. Trotz Abschottung und Vorsicht in der Disney World macht das Virus mehr Schlagzeilen als die Sportler. 550 Fußballprofis vergnügen sich seit etlichen Tagen in Disney World in Orlando, im US-Bundesstaat Florida. Sie vertreiben sich die Zeit nicht im Vergnügungspark, sondern auf den Fußballplätzen. Sie leben in einer Blase, werden regelmäßig getestet, tragen Masken und halten Abstand. Im „ESPN Wide World of Sports Complex“, so der Name des Riesengeländes, sind 25 Teams der US-Profiliga MLS mit über 1.000 Personen kaserniert. Die US-Fußballliga MLS will der Vorreiter sein im US-Sport in der Corona-Krise. Donnerstag um 2 Uhr früh MESZ war es dann so weit. Zum Restart der Liga gab es vorerst deutliche Zeichen gegen Rassismus. Die Spieler von Orlando und Miami stellten sich um den Mittelkreis auf, dann kamen dunkelhäutige Spieler der anderen Klubs, die 8 Minuten und 46 Sekunden alle ihre rechte Faust in einem schwarzen Handschuh in die Luft streckten wie einst Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Sommerspielen 1968 in Mexiko. Unmittelbar vor dem Anpfiff gingen dann die Spieler von Miami, Orlando und die Schiedsrichter erneut auf ein Knie. Die gewählte Protestdauer war dabei eine Solidaritätsgeste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd, dem ein weißer Polizist für knapp neun Minuten sein Knie in den Nacken gedrückt hatte.
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