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Amateursport in Not: Wenn die Kugel nicht mehr rolltAktualisiert3. Okt. 5:00

Amateursport in Not: Wenn die Kugel nicht mehr rollt

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Die Corona-Regeln sorgen unter den Vereinen für großen Ärger. Einige Fußballklubs überlegen bereits, Spiele ohne Zuschauer abzusagen. Kurz war sogar von Streik die Rede. Das wurde in der Zwischenzeit wieder zurückgenommen, der Unmut unter vielen Amateurvereinen ist ob der scharfen Corona-Regeln aber enorm. Vor allem in Niederösterreich, wo Heimspiele in einem Bezirk, dessen Corona-Ampel auf Orange gestellt ist, bereits ohne Zuschauer stattfinden müssen. „Wenn ohne Zuschauer gespielt wird, ist das der Tod für den Amateurfußball. Vereine bekommen ohnehin so gut wie keine Förderungen. Wenn ohne Publikum gespielt wird, werden den Vereinen die letzten Einnahmequellen gestrichen“, sagt Christian Schragner, ehemals Spieler bei Austria Wien und Trainer in Absdorf. Im Weinviertel, das tief orange gefärbt ist, wurde in der Liga 1. Klasse Nord sogar überlegt, die Meisterschaft zu unterbrechen. Roland Hallas, Sportlicher Leiter des SC Neusiedl an der Zaya: „Ein Streik war nie unsere Intention. Das wurde von Anfang an falsch kommuniziert. Aber wenn wir nicht mehr vor Zuschauern spielen dürfen, dann wollen wir eine generelle Unterbrechung.“ Wobei mittlerweile erlaubt ist, Spiele in einem Orange-Bezirk abzusagen oder zu verlegen.
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