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Live: 100-Meter-Gold an Italien, Drama um eingeschläfertes Pferd 1. Aug. 19:39 Live: 100-Meter-Gold an Italien, Drama um eingeschläfertes Pferd
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Die wichtigsten News und Ergebnisse rund um die Olympischen Sommerspiele in Tokio auf einem Blick zusammengefasst. Das Wichtigste in aller Kürze zu den Bewerben und Österreichs Sportlerinnen und Sportlern selbst finden Sie in diesem Live-Blog.
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Asyl in Österreich für belarussische Olympionikin? 1. Aug. 19:31 Asyl in Österreich für belarussische Olympionikin?
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Kristina Timanowskaja sollte nach Kritik gegen ihren Willen heimfliegen und widersetzte sich. Eine politische Dimension hat eine Aktion der Teamführung von Belarus bei den Olympischen Spielen gegen die Leichtathletin Kristina Timanowskaja angenommen. Nach Kritik an einem Trainer auf Instagram sollte sie am Sonntag gegen ihren Willen aus Tokio in ihr Heimatland zurückgeflogen werden, erklärte die Sprinterin und rief das IOC um Hilfe an. "Ich werde nicht nach Belarus zurückkehren", sagte die 24-Jährige der Nachrichtenagentur Reuters.
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7:1-Heimsieg gegen Ried: Meister Salzburg marschiert weiter 1. Aug. 19:01 7:1-Heimsieg gegen Ried: Meister Salzburg marschiert weiter
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Adeyemi und Sesko treffen jeweils doppelt. Sturm Graz siegt in Wolfsberg 4:1, die Austria holt einen Punkt. Philipp Köhn stand am Sonntag im Tor der Salzburger. „Er hat gegen Atlético gut gehalten und seine Chance verdient“, sagte Trainer Jaissle über den 23-Jährigen. Zumal der 21-jährige Nico Mantl gegen Sturm nicht immer sicher gewirkt hat. Ried-Coach Heraf ließ Offensivmann Bajic auf der Bank. „Er hatte muskuläre Probleme, und vorerst geht es einmal darum, brutal gegen den Ball zu arbeiten.“ Damit macht er klar, dass er seinen Aufsteigern ein ordentliches Defensivkonzept mitgegeben hatte. Aber der Rieder Riegel hielt nur etwas mehr als eine halbe Stunde, dann kam ein schlechter Abschlag von Tormann Sahin zu Kristensen, der den Ball auf  Sesko zu dessen erstem Liga-Tor spielte (37.).  Kristensen  traf noch vor der Pause. Nach Seitenwechsel spielten die Salzburger dynamisch, intensiv und humorlos weiter. Adeyemi erzielte wie gegen Sturm einen Doppelpack, Ulmer durfte auch jubeln. Salzburg spielte sich aber hinten, was Pomer zum 1:5 ausnutzte. Doch die überragende Offensive erzielte in Form von Sesko und Okafor noch die Treffer zum Endstand von 7:1.
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Das ist der italienische Erbe von Usain Bolt 1. Aug. 18:00 Aktualisiert Das ist der italienische Erbe von Usain Bolt
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Erstmals seit 2008 heißt der Olympiasieger nicht Usain Bolt. Lamont Jacobs war um eine Hundertstel schneller als der Jamaikaner 2016. Wenn ein Sprinter für die 100 Meter erstmals weniger als zehn Sekunden braucht, dann ist das für ihn ein Ritterschlag, aber noch kein Zeichen, dass er Leichtathletik-Geschichte schreiben wird. Lamont Marcell Jacobs Junior, so sein voller Name, knackte diesen Mai erstmals die Schallmauer. Drei Monate später hat er nun Geschichte geschrieben, weil er das Rennen bei den Olympischen Spielen gewann und damit auf Usain Bolt folgt. Der 34-jährige Jamaikaner hatte 2008, 2012 und 2016 über diese Distanz gewonnen. Jacobs war beim ersten Olympiasieg von Bolt noch keine 14 Jahre alt und nahm bei den italienischen Nachwuchsmeisterschaften meistens am Weitsprung teil. Er wurde am 26. September 1994 in El Paso in Texas geboren. Seine Mutter ist Italienerin, der Vater US-Amerikaner. Noch als er ein Kleinkind war, zogen seine Eltern mit ihm nach Italien zurück.
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Formel-1-Überraschung in Ungarn: Premierensieg für Esteban Ocon 1. Aug. 17:35 Formel-1-Überraschung in Ungarn: Premierensieg für Esteban Ocon
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Titelverteidiger Lewis Hamilton holt sich in einem verrückten Rennen mit Massencrash die WM-Führung zurück. In einem verrückten PS-Thriller in der Puszta mit Massencrash, Regen und Reifenpoker hat Sebastian Vettel den ersten Sieg seit fast zwei Jahren verpasst. Lewis Hamilton eroberte hingegen trotz Taktikpanne dank einer wilden Aufholjagd die WM-Führung zurück. Vierfach-Champion Vettel musste sich in einem mitreißenden Großen Preis von Ungarn am Sonntag nur dem 24 Jahre alten französischen Sensationssieger Esteban Ocon im Alpine geschlagen geben. Dem 34-Jährigen fehlten auf dem Hungaroring im Aston Martin 1,8 Sekunden. „Ich habe es die ganze Zeit versucht, versucht, versucht. Tut mir leid, Jungs“, funkte Vettel an die Box, ehe er den Wagen auf der Auslaufrunde abstellen musste. Dritter wurde Hamilton im Mercedes vor Carlos Sainz Junior im Ferrari und dem 40 Jahre alten spanischen Rückkehrer Fernando Alonso im zweiten Alpine. Siebenfach-Weltmeister Hamilton, der zum 101. Mal von der Pole gestartet war, war zwischenzeitlich auf dem letzten Platz gelegen, auf seinen 100. Grand-Prix-Sieg muss er nun weiter warten. Für die Eroberung der WM-Führung reichte es aber für den Briten mit nun sechs Punkten Vorsprung, denn Rivale Max Verstappen gehörte zu den Betroffenen des Auftaktcrashs, ausgelöst durch Hamiltons Teamkollegen Valtteri Bottas. Mit einem beschädigten Red Bull schleppte sich der Niederländer als Zehnter ins Ziel. Mick Schumacher hielt sich in dem heiklen Rennen schadlos und wurde im Haas 13.
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Es ist fix: Marko Arnautovic hat beim FC Bologna unterschrieben 1. Aug. 17:19 Es ist fix: Marko Arnautovic hat beim FC Bologna unterschrieben
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Drei Millionen Euro Ablösesumme, Vertrag über drei Jahre: Der ÖFB-Teamstürmer ist wieder in Europa gelandet. Die Rückkehr von ÖFB-Teamstürmer Marko Arnautovic nach Europa ist perfekt. Der 32-jährige Wiener setzt seine Karriere nach zwei Jahren in der chinesischen Super League in der italienischen Serie A fort. Der Bologna FC gab am Sonntag bekannt, sich die Rechte an Arnautovic gesichert zu haben. Die Italiener sollen als Ablöse rund drei Millionen Euro an Shanghai Port überweisen. Die Summe könnte sich laut italienischen Medien durch Bonuszahlungen noch um eine Million erhöhen. Der Transfer hatte sich bereits mehrere Wochen lang angekündigt. Arnautovic war am vergangenen Montag in Bologna von rund 500 Fans begeistert empfangen worden, um den Medizincheck zu absolvieren. Am Samstag verabschiedete sich der Angreifer in einem Facebook-Posting von seinem bisherigen Klub. Shanghai vermeldete dann am Sonntag, dass mit Bologna Einigkeit über den Transfer herrsche, ehe Bologna mit einem Twitter-Video und einem kurzen Statement auf der Website nachlegte. Arnautovic soll beim Klub in der Region Emilia-Romagna einen Dreijahresvertrag erhalten, für den er auch erhebliche Gehaltseinbußen in Kauf nimmt. Sein ursprünglich mit fast einer Million Euro monatlich dotierter Kontrakt in China wäre noch bis Ende 2022 gelaufen. Für den 91-fachen ÖFB-Internationalen wird es eine Rückkehr nach Italien. Arnautovic war 2009/10 als 20-Jähriger bei Inter Mailand tätig. Der Klub holte unter José Mourinho in dieser Saison Meistertitel, Cup und Champions League. Arnautovic kam aber nur zu drei Kurzeinsätzen in der Liga, ehe er zu Werder Bremen weiterzog. Inter holte in der vergangenen Saison erstmals seit 2010 den Scudetto,  Bologna beendete die Ligasaison auf Rang zwölf. Die Rossoblu werden seit Anfang 2019 vom serbischen Ex-Teamspieler Sinisa Mihajlovic betreut. Dieser hatte Arnautovic schon vor über einer Woche öffentlich Rosen gestreut. „Er stellt sich als Spieler in den Dienst der Mannschaft, ist körperlich und physisch stark“, meinte der 52-Jährige. „Er setzt alleine die ganze Abwehr unter Druck.“ Bologna-Präsident Joey Saputo ist auch Eigentümer des kanadischen Klubs CF Montreal. Vor Monaten war daher bereits spekuliert worden, Arnautovic könnte sein drittes und letztes Vertragsjahr in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) absolvieren. Der Verhandlungen mit Shanghai verliefen für Bologna unabhängig davon zäh. Die Chinesen wollten eine Ablöse für den Offensivstar lukrieren, den sie vor zwei Jahren um kolportierte 25 Millionen Euro von West Ham United geholt hatten, der nach der Corona-Pause samt langer Trennung von seiner Familie aber unbedingt nach Europa zurückkehren wollte. Auch ÖFB-Teamchef Franco Foda hatte eine Rückkehr zuletzt begrüßt, weil die Anreise seines Stürmers zum Nationalteam damit deutlich kürzer ausfällt - und dieser wieder regelmäßiger zur Verfügung stehen dürfte. Das erste ÖFB-Länderspiel nach der EM steht am 1. September in der WM-Quali in der Republik Moldau auf dem Programm. Die italienische Liga beginnt eineinhalb Wochen davor am 21./22. August.
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Vielseitigkeitsreiterin Lea Siegl macht im Gelände zwölf Plätze gut 1. Aug. 15:46 Aktualisiert Vielseitigkeitsreiterin Lea Siegl macht im Gelände zwölf Plätze gut
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Das Duo aus Oberösterreich zeigte am Sonntag auf und hat das Finale der besten 25 im Springen am Montag in Reichweite. Die oberösterreichische Vielseitigkeitsreiterin Lea Siegl hat am Sonntag bei den Olympischen Spielen in Tokio mit Fighting Line mit einer starken Leistung im Geländeritt aufgezeigt. Die 22-Jährige verbesserte sich dabei von der 28. (Dressur) an die 16. Stelle und hat mit 35 Fehlerpunkten nach zwei von drei Prüfungen das Finale der besten 25 im Springen am Montag in Griffweite. „Da muss ich cool bleiben“, meinte Siegl. Der erste Umlauf beginnt um 10 Uhr MESZ, der zweite um 13.45 Uhr MESZ Grundsätzlich sei ihr Pferd Fighting Line ein guter Springer, betonte Siegl. „Deshalb nehme ich mir einen fehlerfreien Ritt vor und werde mein Bestes geben. Das Ziel ist das Finale, das ist sicher möglich.“ Mit Edelmetall rechnet die Reiterin jedoch nicht wirklich. „Das ist eher unwahrscheinlich.“ In Führung liegt der Brite Oliver Townend (23,60) mit Ballaghmor Class knapp vor der Deutschen Julia Krajewski mit Amande (25,60). Der Deutsche Michael Jung verpasst den Gold-Hattrick: Er löste mit Chipmunk bei einem Hindernis das Sicherheitssystem aus und erhielt dafür 11,0 Strafpunkte. Ein Protest wurde abgewiesen, der Olympiasieger von 2012 und 2016 fiel damit vom ersten auf den zehnten Platz (32,10) zurück, das deutsche Team rutschte vom zweiten auf den sechsten Rang ab. Höchstes Lob gab es von Siegl für Fighting Line. „Ich bin überglücklich, mein Pferd ist echt super gelaufen, er hat alles gegeben. Ich kann nicht glauben, dass es so gut gegangen ist. Ich hatte es mir vorgenommen und gehofft. Jeder Sprung war super, das Pferd hat nie gezögert. Fighty ist super in Form. Er war superfit im Ziel, der Puls war schnell wieder herunten“, berichtete Siegl. Auch Vater Harald Siegl, Olympia-Teilnehmer von 2004 in der Vielseitigkeit und als Coach vor Ort, zeigte sich begeistert. „Das war eine Wahnsinnsleistung, als jüngste Starterin hier so eine Geländerunde reiten. Im Springen kann Fighty null Fehler gehen, aber eine Stange ist gleich einmal am Boden.“
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Italienische Olympia-Sensation: 100-Meter-Gold für Lamont Jacobs 1. Aug. 15:03 Italienische Olympia-Sensation: 100-Meter-Gold für Lamont Jacobs
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Der Italiener siegt in 9,80 Sekunden und stellt einen neuen Europa-Rekord auf. Silber an Fred Kerley, Bronze an André de Grasse. Amerikaner? Jamaikaner? Italiener! Lamont Marcell Jacobs holte sich am Sonntag in 9,80 Sekunden den olympischen 100-Meter-Sprint in Tokio und sorgte damit für eine gewaltige Überraschung. Der 26-Jährige, der in Texas geboren wurde und für Italien startet, verbesserte damit auch den Europa-Rekord. Auf den Plätzen landeten Fred Kerley (USA/9,84) und André de Grasse (CAN/9,89). Erstmals seit dem Jahr 2000 stand kein Jamaikaner im Olympia-Finale über 100 Meter. Auch der von Sprint-Ikone Usain Bolt als Gold-Favorit auserkorene Trayvon Bromell erlebte diesen irren Showdown in der flirrenden Nacht von Tokio nicht als Teilnehmer - um eine Tausendstelsekunde verpasste der Amerikaner die Qualifikation. Eine riesige Enttäuschung für Bromell, der im Juni in 9,77 Sekunden die siebentschnellste Zeit der Geschichte gesprintet war, aber sich schon durch seinen Vorlauf hatte zittern müssen. Und auch für den Jamaikaner Yohan Blake, früher selber Konkurrent von Bolt, reichte es nicht für die große Bühne. Der Gewinner von Silber über die 100 Meter in London 2012 und frühere Weltmeister schied im Halbfinale aus. Pech hatte auch der Brite Zharnel Hughes, der beim ersten Startversuch im Rennen um die Medaillen um 0,150 Sekunden zu früh loslief und disqualifiziert wurde.
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Ruud gewinnt in Kitzbühel und das dritte Turnier in Serie 1. Aug. 14:04 Ruud gewinnt in Kitzbühel und das dritte Turnier in Serie
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Der Norweger setzte sich im Endspiel gegen den Spanier Pedro Martinez 6:1, 4:6, 6:3 durch. Abseits der großen Olympia-Bühne hat Casper Ruud das Männer-Tennis im Juli geprägt. Der norwegische Tennis-Shootingstar ließ sich beim Generali Open von Kitzbühel am Samstag auch von mehreren Regenunterbrechungen nicht stoppen und gegen den Spanier Pedro Martinez schließlich als 6:1, 4:6, 6:3-Sieger vom Platz. Für den topgesetzten Ruud war es der dritte ATP-Triumph innerhalb von drei Wochen. Der 22-jährige Ruud hatte zuletzt in Baastad und Gstaad gewonnen, mit Genf (2021) und Buenos Aires (2020) hält er nun bei fünf Turniersiegen. Der Lohn für seinen zwölften Matchsieg hintereinander sind 41.145 Euro und 250 Punkte für die Weltrangliste, in der er sich vom 14. auf den 12. Rang und damit seine bisher beste Platzierung verbessert. Der Osloer hatte gegen den zwei Jahre älteren Martinez (ATP 97.), der erstmals in einem ATP-Finale stand, das Spiel von Beginn weg im Griff. Der erste Satz ging in 39 Minuten mit 6:1 an den Favoriten, den danach nur der Regen bremsen konnte. Nach rund einstündiger Unterbrechung holte sich der Spanier prompt eine 2:1-Führung, eher der Himmel über Kitzbühel neuerlich den Halt erzwang. Diesmal dauerte es rund drei Stunden, ehe die Veranstalter es noch einmal probierten, diesmal ging es sich aus. Martinez, der im Achtelfinale den als Nummer 2 gesetzten Landsmann Roberto Bautista Agut ausgeschaltet hatte, nutzte die Gelegenheit und zwang den Norweger mit 6:4 in einen Entscheidungssatz. Dort nahm wieder Ruud das Heft in die Hand, auch wenn sich Martinez mit dem Break auf 3:5 widerständig zeigte. Mit einem Rebreak und Netzroller stellte Ruud schließlich seinen Triumph sicher. „Ich war am Ende sehr nervös, es ist schon ganz etwas Spezielles, drei Turniere hintereinander zu gewinnen“, meinte Ruud im Interview am Court. „Und dann noch die Regenunterbrechungen. Aber jetzt sind die drei Wochen vorbei und ich habe alles gewonnen.“
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Die Hitze macht den Olympia-Athleten in Tokio zu schaffen 1. Aug. 13:18 Die Hitze macht den Olympia-Athleten in Tokio zu schaffen
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Viele Sportler, Offizielle und Berichterstatter leiden bei Temperaturen an die 40 Grad. Die drückende Hitze bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit ist bei den Olympischen Spielen in Tokio für alle Beteiligten eine erwartete Zusatzbelastung. Das hat sich in den vergangenen Tagen noch einmal verschärft. Besonders intensiv dürfte es dabei im Olympiastadion sein, wo seit Freitag die Leichtathleten um Medaillen kämpfen. Auf der intensiv genutzten Laufbahn wurden 40 Grad Celsius gemessen, bei einer Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent und starker Sonneneinstrahlung. Betroffen sind neben den Sportlern natürlich auch die Betreuer, die Mitarbeiter und die Berichterstatter, Publikum ist bei den Spielen pandemie-bedingt keines zugelassen. Die Organisatoren gehen mit einer Vielzahl von Werkzeugen gegen die Hitze vor - von Nebelsprüh-Stationen über Kühlwesten bis hin zu Geräten, die vor einem Hitzschlagrisiko warnen. Es werden auch jede Menge Salztabletten und Eis an die freiwilligen Helfer verteilt. Etwa 30 Personen, die an der Organisation der Spiele beteiligt waren, litten bisher an hitzebedingten Erkrankungen, sagte OK-Generaldirektor Toshiro Muto am Sonntag.
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Alexander Zverev gewinnt das Olympia-Finale gegen Chatschanow 1. Aug. 12:09 Aktualisiert Alexander Zverev gewinnt das Olympia-Finale gegen Chatschanow
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Der 24-jährige Hamburger gewinnt das erste Einzel-Gold für Deutschland seit Steffi Graf vor 33 Jahren. Alexander Zverev ist Olympiasieger. Als erster deutscher Tennisspieler im Herren-Einzel hat der 24-Jährige am Sonntag mit einer entschlossenen und konzentrierten Leistung das kleine Wunder von Tokio vollbracht und Gold gewonnen. Beeindruckend hielt der Hamburger dem Druck gegen den Russen Karen Chatschanow stand und siegte mit 6:3, 6:1. Mit dem größten Erfolg seiner Karriere verewigte sich Zverev in der deutschen Tennis-Historie. 33 Jahre nach dem Triumph der Sportikone Steffi Graf gab es für den Deutschen Tennis Bund wieder ein Einzel-Gold. Zverev packte die Chance, die nach dem Halbfinalerfolg gegen den serbischen Topstar Novak Djokovic zum Greifen nahe war. Um 17.17 Uhr Ortszeit hatte mit dem ersten Ballwechsel ein Stück deutsche Tennis-Geschichte seinen Lauf genommen. Der Centre Court lag an dem wieder einmal extrem heißen Tokio-Tag mittlerweile im Schatten, Zverev erwischte einen Start wie erhofft. Als Chatschanow zum zweiten Mal mit Aufschlag dran war, erarbeitete sich die deutsche Nummer eins einen Breakball. Er verwandelte diesen mit einem Schmetterball und legte damit früh vor. Auch weiterhin spielte der Weltranglisten-Fünfte mutig und wuchtig. Und ließ sich auch von den Rufen von Olympia-Protesten, die zu Beginn von außen in die Arena schallten, nicht aus der Ruhe bringen. Der Aufschlag hatte ihn als gelegentliche Schwäche in den vergangenen Jahren immer mal um mögliche Siege gebracht. Doch auch an diesem wichtigsten Tag seines Japan-Aufenthalts half ihm der Aufschlag wie in den Matches zuvor - allerdings blieben die kniffligen Situationen bei seinem eigenem Service selten. Bei 5:3 entschied sich Zverev im richtigen Moment für die Challenge. Der Videobweis zeigte, dass der Ball von Chatschanow denkbar knapp neben der Linie aufgekommen war. Ein verschlagener Volley des Kontrahenten sicherte Zverev den ersten Satz. „Silber hast du sicher, jetzt hol Gold für Deutschland nach Hause!“, hatte die deutsche Tennis-Legende Boris Becker dem Finalisten in einer Eurosport-Grußbotschaft mit auf den Weg gegeben. Becker wünschte Zverev etwas, was er selbst nicht geschafft hatte: Ihm war an der Seite von Michael Stich 1992 Olympia-Gold im Doppel gelungen.
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Olympiasiegerin Kiesenhofer: 1. Aug. 11:43 Olympiasiegerin Kiesenhofer: "Ich hatte jahrelang keine Freunde"
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Die 30-Jährige aus Niederösterreich zeigt sich bei "Frühstück bei mir" von ihrer privaten Seite.
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Sepp Straka vergibt auf den letzten Metern eine Golf-Medaille 1. Aug. 11:09 Aktualisiert Sepp Straka vergibt auf den letzten Metern eine Golf-Medaille
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Der Österreicher lag auf der vierten Runde sogar auf dem geteilten zweiten Platz. Am Ende wurde er Zehnter. Es ist ein einziger Fehler gewesen, der Golfer Sepp Straka bei den Olympischen Spiele in Tokio zumindest den Platz im Stechen gekostet hat. „Das war knapp dran vorbei, ich habe eigentlich ziemlich gutes Golf heute gespielt“, sagte der Wahl-Amerikaner, der mit 270 Schlägen auf Rang zehn landete. Gold ging an Xander Schauffele (USA/266), Silber an Rory Sabbatini (SVK/267), dem mit 61 eine Traumrunde gelang. Im Play-off um Bronze mit sieben Spielern setzte sich C. T. Pan (TPE) durch. Straka spielte im Country Club Kasumigaseki von Beginn weg im Spitzenfeld. Auf der vierten und letzten Runde am Sonntag vergab der Longhitter seine Medaillenchance aber mit einem späten Schlagverlust ausgerechnet auf einer langen Par-5-Bahn, nach der 68er-Runde war er bei gesamt 14 unter Par.
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China erteilt Österreichs Damen einen Lehrstunde im Tischtennis 1. Aug. 10:31 China erteilt Österreichs Damen einen Lehrstunde im Tischtennis
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Gegen das beste Team der Welt hatten die Österreicherinnen erwartungsgemäß keine Chance. Österreichs Tischtennis-Frauen-Team hat am Sonntag bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio im Achtelfinale gegen China 0:3 verloren. Bei der erwarteten Niederlage gegen die Titelverteidiger und Favoriten gelang kein Satzgewinn. Liu Jia und Liu Yuan unterlagen im Doppel Sun Yingsha/Wang Manyu, Sofia Polcanova und Liu Yuan im Einzel Chen Meng bzw. Wang Manyu. Chen hatte gegen Sun Yingsha in Tokio Einzel-Gold geholt, sie sind Weltranglisten-Erste und -Dritte, Wang -Vierte. Dementsprechend aussichtslos schien das Unterfangen schon ab der Auslosung. Zumindest der Gewinn eines Satzes war das Vorhaben, mehr als zweimal sechs Punkte in einem Durchgang waren es dann aber nicht. Liu/Liu gelang das im zweiten Satz, Polcanova im dritten. Im dritten Match kam Liu Yuan nicht über insgesamt acht Punkte hinaus. Während Liu Jia und Polcanova im Einzel-Turnier im Einsatz gewesen waren und Polcanova auch im Mixed, waren es für die 35-Jährige ihre Premieren-Einsätze.
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Drama bei Olympia: Pferd wegen Bänderriss eingeschläfert 1. Aug. 10:10 Drama bei Olympia: Pferd wegen Bänderriss eingeschläfert
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Das Schweizer Pferd "Jet Set" erlitt einen Bänderriss, hatte starke Schmerzen und wurde am Wettkampfort eingeschläfert. Das Schweizer Vielseitigkeitspferd Jet Set ist nach dem Geländeritt bei den Olympischen Spielen in Tokio eingeschläfert worden. Der 14 Jahre alte Wallach des Reiters Robin Godel hatte sich bei der Landung in der letzten Wasserkombination einen Bänderriss im rechten Vorderbein zugezogen, wie der Dachverband Swiss Olympic am Sonntag erklärte. „Aufgrund der Schwere der Verletzung und den damit einhergehenden Schmerzen musste das Pferd kurz darauf eingeschläfert werden“, hieß es in einer Mitteilung. Der 22 Jahre alte Reiter blieb unverletzt.
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Live: Keine Medaille für Golfer Straka, Auböck wurde Siebenter 1. Aug. 9:21 Live: Keine Medaille für Golfer Straka, Auböck wurde Siebenter
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Die wichtigsten News und Ergebnisse rund um die Olympischen Sommerspiele in Tokio auf einem Blick zusammengefasst. Das Wichtigste in aller Kürze zu den Bewerben und Österreichs Sportlerinnen und Sportlern selbst finden Sie in diesem Live-Blog.
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US-Schwimmer Dressel ist mit fünf Goldenen der Star von Tokio 1. Aug. 8:59 US-Schwimmer Dressel ist mit fünf Goldenen der Star von Tokio
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Zum Abschluss siegte Dressel im Kraulsprint und holte den Weltrekord mit der Lagenstaffel. Die Australierin McKeon schaffte vier Titel. Der US-Amerikaner Caeleb Dressel ist wie erwartet der erfolgreichste Schwimmer der Olympischen Sommerspiele in Tokio. In der letzten Finalsession im Aquatics Centre sicherte sich der 24-Jährige am Sonntag über 50 m Kraul und mit der US-Lagenstaffel der Männer seine Goldmedaillen vier und fünf. Davor hatte er im Wochenverlauf über 100 m Kraul, 100 Delfin sowie mit der kurzen Kraulstaffel triumphiert. In der Mixed-Staffel wurde er mit den USA lediglich Fünfter. In 21,07 Sek. und mit dem für einen Sprint beachtlichen Vorsprung von 0,48 Sek. auf den zweitplatzierten Florent Manaudou spielte Dressel in der kürzesten Langbahn-Entscheidung seine Klasse aus. Dahinter ging es eng zu. Zwei Hundertstel hinter dem Franzosen war Bronze des Brasilianers Bruno Fratus nur durch drei Hundertstel abgesichert. In der Staffel zum Abschluss der Session siegte Dressel als Delfinschwimmer mit Ryan Murphy, Michael Andrew und Zach Apple in Weltrekordzeit von 3:26,78. Mit 49,03 Sek. lieferte Dressel den schnellsten Delfin-Split der Geschichte, am Vortag hatte er in der Einzel-Entscheidung über diese Strecke in 49,45 Sek. seinen Weltrekord um 0,05 Sek. verbessert. Der ungarische 200-m-Sieger Kristof Milak hatte sich da mit seinem Europarekord 49,68 zum zweitschnellsten 100-m-Delfin-Athleten überhaupt gekürt. Einen Europarekord gab es auch in der Staffel für die zweitplatzierten Briten in 3:27,51 Min., Bronze ging in 3:29,17 etwas unerwartet an Italien.
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Nach Rang sieben über 1.500 Meter bilanziert Auböck positiv 1. Aug. 8:44 Nach Rang sieben über 1.500 Meter bilanziert Auböck positiv
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Der Österreicher belegte wie auf der 800-Meter-Distanz den siebenten Rang und ärgert sich noch über den knappen Rückstand auf 400 Meter. Österreichs Schwimmstar Felix Auböck hat am Sonntag zum Abschluss der Olympia-Bewerbe im Tokioter Aquatics Centre über 1.500 m Kraul Rang sieben belegt. Der 24-Jährige schlug in 15:03,47 Min. an, womit er den am Freitag fixierten nationalen Rekord um 11,59 Sek. verpasste. US-Ass Robert Finke gewann wie über 800 m, nach einer unwiderstehlichen letzten Länge ließ er in 14:39,65 Min. Michail Romantschuk (UKR) 1,01 Sek. hinter sich. Florian Wellbrock (GER) holte Bronze (+1,26). Auböck befand sich zur Dritteldistanz rund zwei Sekunden unter seiner Vorlauf-Durchgangsmarke, danach gingen ihm die Kräfte aus. "Ich habe relativ gut mitgehalten am Anfang, aber am Ende habe ich die Rennen ganz schön gespürt", sagte der Niederösterreicher der APA - Austria Presse Agentur. "Da war nichts mehr da im Körper. Ich bin zufrieden, ich habe meinen Platz halten können (vom Vorlauf, Anm.). Ich habe aber gewusst, dass es um einiges schwieriger wird als im Vorlauf."
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Rapid-Trainer Kühbauer: 1. Aug. 7:00 Rapid-Trainer Kühbauer: "Hätten als Sieger vom Platz gehen können"
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Nach dem 1:1 beim LASK herrschen gemischte Gefühle bei den Wienern. Nach dem Aus in der Qualifikation in der Champions League holte Rapid am Samstag mit dem 1:1 den esrten Liga-Punkt in dieser Saison. Nach dem Führungstor von Taxiarchis Fountas (8.) sorgte LASK-Stürmer Alexander Schmidt (79.) für den Ausgleich. Mit dem Remis nicht zwingend zufrieden war Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer. „Grundsätzlich ist es so, dass wir hergefahren sind, damit wir das Spiel nicht verlieren, aber in erster Linie wollten wir das Spiel gewinnen, sagt der Burgenländer, räumt aber ein: "Enttäuscht ist der falsche Begriff. Der LASK war optisch überlegen und hat in derzweiten Halbzeit Überhand bekommen, was normal ist nach unserem Programm in den letzten Wochen und der LASK eher ausgeruht war." Chancen hat es auch für die Wiener gegeben. "Wir aber hätten, wenn der Leo (Anm.: Greiml) das 2:0 macht mit dem Kopfball an die Latte oder der Grülli (Anm.: Marco Grüll) die letzte Chance verwertet, als Sieger vom Platz gehen können".
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Weißhaidinger nach dem Gewinn von Bronze: 1. Aug. 5:00 Weißhaidinger nach dem Gewinn von Bronze: "Ich bin extrem stolz“
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Der Oberösterreicher sprach nach seiner historischen Leichtathletik-Medaille über den Wettkampf und seine Gefühle. Es war bereits nach 1.00 Uhr Ortszeit, als sich Lukas Weißhaidinger in Tokio noch den Fragen der Presse stellte. In kleiner Medienrunde sprach der Bronzemedaillengewinner über ...
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